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Kind mit Buch

Verantwortung übernehmen für sich und die Gesellschaft

Wir fördern die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler durch eine Sensibilisierung für die individuelle Gesundheit sowie die persönliche Studien- und Berufsorientierung, um die Lebensgrundlage zukünftiger Generationen zu bewahren - für eine nachhaltig gestaltete Gesellschaft. 

Wir befähigen unsere Schülerinnen und Schüler, ihre Persönlichkeit zu entfalten, achtsam mit ihrer Gesundheit umzugehen und fundierte Entscheidungen für Studium und Beruf zu treffen, um in einer nachhaltig gestalteten, zukunftsfähigen Gesellschaft wirksam zu werden.

Leitgedanken

Am Bischöflichen Gymnasium Sankt Ursula begleiten wir unsere Schülerinnen und Schüler darin, Verantwortung für sich selbst und für andere zu entwickeln. Wir nehmen junge Menschen mit ihrer einzigartigen Persönlichkeit, ihren Bedürfnissen und Fragen ernst und stärken die Selbstwirksamkeit. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der psychischen und physischen Gesundheitsbildung zu, die hilft, das eigene Wohlbefinden bewusst wahrzunehmen, Grenzen zu achten und achtsam mit sich umzugehen. Aus diesem bewussten Umgang mit sich selbst wachsen Verständnis und Verantwortung für die Gemeinschaft, das sich auch durch ein respektvolles Miteinander, Solidarität und einen Gerechtigkeitssinn ausdrückt. Die Studien- und Berufsorientierung unterstützt die Schülerinnen und Schüler, ihre Begabungen zu entdecken und ihren Lebensweg verantwortungsvoll und mit Sinn zu gestalten. Als bischöfliche Schule ermutigen wir dazu, die Welt als gemeinsame Schöpfung zu verstehen, den Lebensweg nachhaltig auszurichten und das eigene Handeln in Bezug auf unsere Umwelt und zukünftige Generationen zu reflektieren. So verinnerlichen unsere Schülerinnen und Schüler Bewusstsein und Verantwortung als Gestaltungsraum, der persönliches Wachstum, Mitmenschlichkeit und nachhaltiges Handeln verbindet.

Visionen und Entwicklungshorizonte: Leitgedanken für die Zukunft

Vision

In einer Welt, die von gesellschaftlicher, ökologischer und technologischer Dynamik geprägt ist, sind Selbstwirksamkeit, ethische Urteilsfähigkeit und gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein entscheidend. Schule muss daher mehr sein als reiner Wissensvermittlung: Sie soll Lebensraum, Orientierungsfeld und Reflexionsraum für eigenverantwortliches Handeln sein.

Bereich Selbstwirksamkeit

  • Eigenverantwortung stärken: 
    Schülerinnen und Schüler sollen ihre Fähigkeiten erkennen, Entscheidungen reflektiert treffen und die Konsequenzen ihres Handelns einschätzen können.
  • Gesundheit und Wohlbefinden fördern: 
    Durch die Auseinandersetzung in Sport, Naturwissenschaften und Gesundheitsbildung lernen die Lernenden, Verantwortung für ihre körperliche und psychische Gesundheit zu übernehmen.
  • Individuelle Orientierung ermöglichen: 
    Beratung und gezielte Förderung unterstützen die Entwicklung von Studien- und Berufsperspektiven sowie einer klaren eigenen Positionierung.

Bereich Gesellschaftliche Verantwortung

  • Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit: 
    Fächer wie Erdkunde und Sozialwissenschaften vermitteln Kenntnisse über globale Zusammenhänge und die Bedeutung nachhaltigen Handelns.
  • Soziales Handeln reflektieren: 
    Schülerinnen und Schüler entwickeln ethische Urteilsfähigkeit und lernen, gesellschaftliche Zusammenhänge zu verstehen und aktiv zur Gemeinschaft beizutragen.
  • Verbindung von Wissen und Praxis: 
    Lerninhalte werden auf reale gesellschaftliche Fragestellungen bezogen, sodass die Lernenden Handlungsstrategien entwickeln und kritisch bewerten können.

Systemische Entwicklungsperspektiven

  • Lehrerfortbildungen: 
    Nachhaltiges, verantwortungsbewusstes Lernen, Gesundheitsbildung und ethische Reflexion fördern.
  • Curriculare Weiterentwicklung: 
    Fächerübergreifende Themen, praxisorientierte Fragestellungen und handlungsorientiertes Lernen implementieren.
  • Schulprofil schärfen: 
    Verantwortung für sich und die Gesellschaft als zentrale Leitidee sichtbar verankern.
  • Lernumgebung gestalten: 
    Räume und Materialien schaffen, die Reflexion, kritisches Denken und verantwortliches Handeln fördern.

 „Verantwortung übernehmen für sich und die Gesellschaft“ ist somit mehr als ein pädagogischer Anspruch – es ist eine Antwort auf die Bildungsfragen der Zukunft. Eine Schule, die diese Leitidee lebt, befähigt junge Menschen, selbstbewusst Entscheidungen zu treffen, Verantwortung für sich und andere zu tragen und ihre Gesellschaft aktiv und nachhaltig mitzugestalten.

Aktuelle Projekte im Schuljahr 2025/2026 für den Bereich „Verantwortung übernehmen“

Projektteilnehmer:

  • Felix Möller, Tobias Bleimann, Magdalena Büttgen, Eileen Breuer, Lisa Marie Bourceau

Zielsetzung des Projekts:

  • Wahrnehmung des Ökosystems Wald als schützenswerten Raum,
  • Entwicklung eines Bewusstseins für die Stärkung und den Schutz der Umwelt,
  • Wahrnehmung des Pflanzens eines Baumes als verantwortungsvolle Handlung für sich selbst und die Gesellschaft als Beitrag zur Stärkung des lokalen und globalen Ökosystems.

Konzeption: 

  • Entwicklung eines Umwelttages für die 5. Klassen ausgehend vom bestehenden Baumpflanz-Projekt
  • Vorbereitungstag (inhaltlich im Fachunterricht z. B. Ökosystem Wald, Lebensbaum, Klimawandel)
  • Pflanztag
  • weitergehend eine Exkursion im Biologieunterricht der Klasse 8 (Rückkehr zum Baum)
  • Ursula-Saft-Container?

Projektteilnehmer:

  • Brigitte Reymer, Christina Jansen, Sarka Nowak, Sonja Schüller

Zielsetzung des Projekts:

  • Stärkung des Verantwortungsbewusstseins für den eigenen Körper und den der Mitmenschen

Konzeption: 

  • Ein „Gesundheitstag“ im Jahr für jede Jahrgangsstufe
    Fortbildungen für Lehrer zu Koffern bzw. Externe zu den Themen Medien, Cannabis, Vapes, Alkohol, Essstörungen
  • Weitere Ideen: Sportangebote, Ärzte

Projektteilnehmer:

  • Katrin Mader-Bleimann

Zielsetzung des Projekts:

  •  

Konzeption: 

  • Portfolio als übersichtliche, persönliche und wachstumsorientierte Sammlung, in der Schülerinnen und Schüler ihren Berufsorientierungsprozess dokumentieren 
  • Analog als Ordner, der mit Beginn der Schullaufbahn in der Jahrgangsstufe ausgeteilt wird 
  • Dokumentation von praktischen Erfahrungen, beruflichen Entscheidungen, Bewerbungsunterlagen

Projektteilnehmer:

  • Mitglieder der Leitbilddimension „Verantwortung übernehmen für sich und die Gesellschaft"

Zielsetzung des Projekts:

  • Ein professionell eingerichtetes Büro als  zentrale niedrigschwellige Anlaufstelle im Schulalltag. 

Konzeption: 

StuBo-Büro 

  • Bündelung aller Angebote zur Studien- und Berufsorientierung 
  • Sichtbarkeit, feste Ansprechperson, klarer Raum für Beratung 
  • Bereitstellung von Materialien, Portfolios, Bewerbungsunterlagen und Praktikumsinformationen 

Psychosoziales Beratungsbüro 

  • Niedrigschwelliger Zugang zu emotionaler, sozialer und persönlicher Unterstützung 
  • Professionelle Erstberatung, Krisenintervention, Weitervermittlung an Fachdienste 
  • Beitrag zur Förderung von Resilienz, sozialer Kompetenz und mentaler Gesundheit 

Weitere Ideen:

  • Umgang mit Stress – Resilienzstärkung
  • Wurmschleifen Partnerschaft (Yoga im Wasser, Müll sammeln)
  • Umgang mit den digitalen Medien (Social-Media-AG, Medienscouts)
  • Nachhaltigkeits-AG
  • Fair-o-mat wiederbeleben / Fairtrade-Schule
  • Law4Schools (Rechtsanwältin)
  • Hateless (Mittelstufe)
  • Gemeinsam Klasse sein (Unterstufe)