Französisch

Französisch (c) Bischöfliches Gymnasium St. Ursula Geilenkirchen (Ute Haupts)

„[I]n jeder Sprache [liegt] eine eigentümliche Weltansicht. […] Die Erlernung einer fremden Sprache sollte daher die Gewinnung eines neuen Standpunkts in der bisherigen Weltansicht sein.” (Wilhelm von Humboldt, 1836)

Eine enge und wechselvolle Geschichte prägt die Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich ebenso wie eine fruchtbare und kooperative Gegenwart und bedeutende und große Ziele für die Zukunft. Deutschland und Frankreich werden nicht umsonst als die zentrale Achse der Europäischen Union bezeichnet, worauf am 22. Januar 2019 der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland und der französische Staatspräsident aus Anlass der Unterzeichnung des Aachenvertrags in ihren jeweiligen Ansprachen eindringlich hingewiesen haben. Dabei wurde auch das Ziel ausgegeben, dass sich die Bewohner beider Länder immer besser verstehen und ihre Beziehungen untereinander immer weiter verfestigen sollen. Ein unerlässlicher Teil dieser Bestrebungen ist die Beherrschung der jeweils anderen Landessprache. Die Kenntnis der französischen Sprache ist also nicht nur ein Beitrag zur persönlichen Bildung, sondern auch zur Zusammenarbeit zweier großer europäischer Länder und zur Friedenssicherung in Europa. Der Erwerb dieser Sprache, den der Französischunterricht auf vielerlei Weise ermöglicht, stellt somit einen wichtigen Baustein in der Entwicklung eines jungen Menschen dar und hilft dabei, die Menschen in unserem Nachbar- und Partnerland kennen und verstehen zu lernen. Darüber hinaus ist der Erwerb einer Fremdsprache in allgemeiner Hinsicht ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung des logischen Denkens und legt die Grundlagen für den Erwerb weiterer Fremdsprachen.

„Es lebe die deutsch-französische Freundschaft! Vive l’amitié franco-allemande !“ (Charles de Gaulle, 22.01.1963, Paris; Emmanuel Macron, 22.01.2019, Aachen)