Kunst

Kunst_1 (c) Bischöfliches Gymnasium Sankt Ursula Geilenkirchen (Ute Haupts)

Multimedia – das Fach Kunst, das mehr als Zeichenunterricht ist

Ziel unseres Kunstunterrichtes ist es, die Schülerinnen und Schüler für Kunst zu begeistern, indem sie ihre Wahrnehmung schärfen, tätig werden und ihre eigene Ausdrucksfähigkeit erweitern. Als praktisches Fach sollen, ausgehend von Problemstellungen, Fähigkeiten entwickelt werden, komplexe Lösungen zu finden und gestalterisch in unterschiedlichen Medien und künstlerischen Techniken zu arbeiten. Wichtig ist es hierbei, eine Balance zwischen den alten/haptischen und den neuen/digitalen Medien und Techniken zu finden.

In den theoretischen Phasen des Kunstunterrichts zeigt das Fach Kunst kunstgeschichtliche Zusammenhänge auf und entwickelt das Verständnis von visueller Kommunikation - auch außerhalb von Kunst (Medienbotschaften, Werbung). Es schärft damit das Urteilsvermögen und fördert die Phantasie sowie die Fähigkeit, eigenständig und kreativ zu handeln.

Gerade das Verstehen von Bildsprachen und das bewusste Erleben von Bildwirkungen werden in Zeiten digitaler Medien ein immer wichtigeres rationales und emotionales Vermögen, eine Kompetenz, die im Kunstunterricht wie in keinem anderen Fach entwickelt und gefördert wird und dazu die kreativen und produktiven Möglichkeiten neuer Medien nutzt.

Weitere Informationen

Die Arbeit mit dem Art Book

IMG_0765 (c) Natalie Mank

Seit einigen Jahren nutzen unsere Schülerinnen und Schüler im Kunstunterricht der Oberstufe festgebundene, schwarze Skizzenbücher im DINA4-Format, die Art Books.

Die Art Books können als Künstler-Tagebücher verstanden werden. In ihnen planen die Lernenden ihre Arbeitsschritte hin zu ihrem Kunstwerk und sammeln ihre Aufgaben zu den Theorieinhalten auf kreativ-künstlerischer Art und Weise. Dabei dient die Recherchearbeit im Art Book auch der Beurteilung. Der Prozess der Ideenfindung hin zum fertigen Kunstwerk kann rückblickend nachvollzogen werden.

Die Arbeit mit dem Art Book in der Oberstufe ist deswegen essentieller Bestandteil der Leistungsbewertung, sowohl im praktischen, als auch im theoretischen Arbeiten.

 

In diesem Schuljahr wurden die Art Books in Heftform in der Klasse 5 probeweise eingeführt und werden sehr gut angenommen.

Beispiele

8 Bilder

 

Ein Einblick in die Art Books der Oberstufe

 

Bildergalerien

Surrealistick - surrealistische Lege-Trickfilme (Jgst. Q1)

0 Bilder

Der Q1- Kunst-Grundkurs hat sich zum Ende des Schuljahres mit dem Surrealismus und im Speziellen mit Max Ernst beschäftigt. Frei nach seinem Zitat „Die zufällige Begegnung von Nähmaschine und Regenschirm auf einem Seziertisch“ sind in Gruppenarbeit mehrere filmische Collagen im Legetrick-Verfahren entstanden, die von den Gruppen noch mit Musik und passenden Geräuschen unterlegt wurden.

Das zentrale Element des Trickfilms bilden druckgrafische Motive aus Katalogen und Büchern des frühen zwanzigsten Jahrhunderts, wie sie bereits Max Ernst verwandt hat, um seine surrealistischen Collagen zu gestalten. Reale Erfahrungswelten verlieren beim Surrealismus an Bedeutung und werden mit fantastischen Motiven vermischt, dabei entstehen Bilder, die inhaltlich unplausibel erscheinen, stilistisch aber durchaus möglich sind. Man könnte auch sagen, es entsteht „sinnvoller Unsinn“, der Irritation und Spaß beim Betrachter auslöst.

Folgend ist eine Auswahl von vier Filmen durch Anklicken der Links zu sehen.

Film 1

Film 2

Film 3

Film 4

Bilder-Quelle nicht konfiguriert

Futuristische Raumschiffe - Objekte aus Plastikmüll (Jgst. 6)

9 Bilder

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 c und d wurden zu Raumschiff-IngenieurInnen und bauten zu zweit ein Science-Fiction-Raumschiff auf der Basis von mitgebrachtem (Plastik-)müll.  Sie montierten das unterschiedliche Material als Flächenerweiterungen oder Anbauten. Dabei nutzten sie das Prinzip der Reihung und Wiederholung und verwendeten senkrechte und waagerechte Anordnungen.

Abschließend bekamen die Raumschiffe noch eine einheitliche Farbe, welche den Objekten noch den letzten Schliff gibt.

Harry Potter und das fantastische Nachtwesen (Jgst. 5)

8 Bilder

Ziel der praktischen Aufgabe war es, ein fantastisches Nachtwesen nur aus den Grundfarben Magentarot, Cyanblau und Gelb gemischt zu malen und in einen Hintergrund aus Nachtfarbe zu setzen.

Der praktischen Aufgabe ging eine Unterrichtsreihe mit dem Titel "Harry Potter und die Magie der Farben" voraus, in der die Schülerinnen und Schüler ausprobiert haben, wie man Farben mischt, wie man deckend oder lasierend malt und welche Farbkontraste es gibt.

Herausgekommen sind unter anderem diese tollen Arbeiten.

Unter Wasser (Jgst. 5)

10 Bilder

Gestalten eines Bildes im Komplementärkontrast Orange/Blau zum Thema „Unterwasserwelt“ (Fische und Wasser)!

Material: DIN-A3-Blatt, Bleistift, Haar- und Borstenpinsel, Farbkasten

Rettet die Insekten (Jgst. 6)

Mi. 7. Dez. 2022
8 Bilder

Rettet die Insekten - Unbekannte Spezies auf dem Schulgelände gesichtet 

Aufgabe war es, mit Tusche und Feder ein Fantasieinsekt zu erfinden und mit möglichst vielen verschiedenen Mustern und Strukturen zu gestalten. Entstanden sind unter anderem diese tollen Tiere.

Schaut euch an, was kreucht und fleucht an St. Ursula!

Bislang unbekanntes Tier im Wald gesichtet (Jgst. 6)

8 Bilder

Gestalten eines Bildes in grafischer Technik (Punkte, Striche, Strukturen, Schraffuren) mit dem Gelstift, auf dem das Fabelwesen in einem unzugänglichen Wald zu sehen ist! 

Aufgabe: Nach der Analyse einiger Bildbeispiele und Vorübungen zur Gestaltung von Flächen mit Strukturen, die z. B. den Eindruck von Gras, Baumrinde, Laub u. ä. vermitteln sollen, haben die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe bekommen, ein Fabelwesen zu entwickeln. Dieses Tier besitze sowohl Merkmale eines Vogels als auch heimischer Reptilien, Insekten und Säugetiere aufweist. Wie sieht dieses „Fabelwesen“ wohl aus?

Bei dir spukt´s wohl. Gruselparty auf Burg Geilenkirchen (Jgst. 6)

6 Bilder

Ziel der praktischen Aufgabe war es, eine gruselige Spukparty auf der Burg zu erfinden und in einer Tuschezeichnung umzusetzen. Schwerpunkt lag dabei auf dem differenzierten Einsatz von Strichen und Linien zur Darstellung von Räumlichkeit.

Dabei entstanden sind diese tollen Zeichnungen!

Stadt(-er)-leben. Ein Bild in expressiver Farbgestaltung (Jgst. EF)

14 Bilder

Aufgabe: Momentaufnahme einer Stadt. Wie wir eine Stadt wahrnehmen bzw. welche Gefühle und Gedanken sie in uns auslöst, kann sehr unterschiedlich sein. Ob Hektik, Anonymität, Isolation, Einsamkeit oder das Gefühl, am Puls der Zeit zu sein, alles kann in einem Bild umgesetzt werden. Welche Motive passen zur Darstellungsabsicht und mit welchen Farben kann ich dieses Gefühl am besten ausdrücken, das sind die Fragen, auf die die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Lösungen gefunden haben, wie man in der nachfolgenden Galerie sieht.

 

Material: Acrylfarbe auf Leinwand

Fingerfood (Jgst. EF)

10 Bilder

Fingerfood - naturalistische Bleistiftzeichnungen

Ziel der praktischen Arbeit war es, fotografisch einen Essensprozess zu dokumentieren und auf Grundlage dessen mit Bleistiften beide Hände zu zeichnen, welche gerade ein köstliches Fingerfood-Teilchen transportieren. Der Transport konnte direkt mit den Fingern – oder auch mithilfe von Besteck erfolgen.

Hat es geschmeckt? (Jgst. EF)

7 Bilder

Naturalistische Bleistiftzeichnungen

Die Jahrgangsstufe EF hat sich im ersten Halbjahr mit dem Thema "Essen und Trinken" in der Kunst beschäftigt. Dabei lag der Schwerpunkt auf den Mahlzeiten- und Prunkstillleben des niederländischen Barocks sowie auf Auseinandersetzungen mit Speisen in der mordernen Kunst, wie zum Beispiel in Daniel Spoerris Fallenbildern. Darauf folgten zahlreiche zeichnerische Übungen zum naturalistischen Zeichnen von essbaren Objekten.

Ziel der praktischen Aufgabe war es schließlich, eine Woche lang die eigenen Mahlzeiten vor und nach dem Verzehr fotografisch im Stile Spoerris festzuhalten und auf Grundlage einer Nachhersituation eine naturalistische Zeichnung anzufertigen.

Hier eine Auswahl besonders gelungener Zeichnungen:

Porträt eines VIPs (Jgst. Q1)

12 Bilder

Porträt eines VIPs - in naturalistischer und in „Picasso Art“ gestalten

Aufgabe: Die Schülerinnen und Schüler hatten die Aufgabe, sich einen bekannte Persönlichkeit auszusuchen, den sie zeichnen wollten. Allerdings hing die Wahl davon ab, ob sie ein gutes Foto von ihm oder ihr in der Fachliteratur oder im Internet finden konnten. Ausgehend von diesem Foto sollte zunächst eine Bleistiftzeichnung in naturalistischer Darstellungsweise entstehen. 

Als weitere Aufgabe sollte dieses Porträt auf einer Leinwand mit Acrylfarben in Anlehnung an Picassos Gestaltungsweise (Farb- und Formensprache, Deformationen, Mehransichtigkeit u. ä.) gestaltet werden.

Ausdrucksstarke Kopfplastiken (Jgst. Q1)

7 Bilder

Ziel der praktischen Aufgabe war es, eine allansichtige Kopfplastik aus Wachs anzufertigen, die eine gewählte Todsünde möglichst ausdrucksstark visualisiert.

Angelehnt ist die Aufgabe an die Grafikreihe "Die Sieben Todsünden" von Pieter Bruegel d.Ä., mit der sich die Schülerinnen und Schüler eingehend befasst haben.

Karikaturen als Gesellschaftskritik (Jgst. Q1)

Fr. 14. Jan. 2022
9 Bilder

Ziel der praktischen Aufgabe war es, eine Karikatur in Form einer Kaltnadelradierung zu gestalten, in der kritisch Stellung zu einem gesellschaftspolitischen Problem genommen wird.

Hier ist eine Auswahl von besonders gelungenen Radierungen zu sehen.

Darstellung von Bewegung (Jgst. Q2)

7 Bilder

Ziel der praktischen Aufgabe war es, den Moment der größten Spannung eines selbstgewählten Bewegungsablaufs in einer naturalistischen, allansichtigen Wachsplastik darzustellen.

Vorausgegangen war die Beschäftigung mit Menschendarstellungen in der Kunstgeschichte von der Antike bis in die Gegenwart.

Körpererweiterungen - Körpereinschränkungen (Jgst. Q2)

6 Bilder

Im Zuge der Auseinandersetzung mit den plastischen und grafischen Werken der Künstlerin Rebecca Horn und anderer KünstlerInnen, die das Thema Körper im Raum in den Fokus nehmen, sollten die Schülerinnen und Schüler eigene Objekte entwickeln, die auf ihren eigenen Körper angepasst eine Einschränkung und/oder Erweiterung darstellen. Das vorgegebene Material zur Umsetzung der Idee beschränkte sich auf den Einsatz von Pappe/Papier und stellte die Kunstschaffenden vor besondere Voraussetzungen.

Ziel der Arbeit war es, den eigenen Körper durch die Einschränkungen bewusster wahrzunehmen.

Entstanden sind spannende Objekte, die hier in einer zur der Körpererweiterung/- einschränkung passenden fotografischen Inszenierung präsentiert werden: