Energie und Umwelt:Exkursion zur Wurm – Renaturierung hautnah erleben


Zu Beginn erhielten wir eine Einführung in verschiedene Flussverläufe, Überläufe und Arten des Hochwasserschutzes. An Burg Trips wurde die Wurm renaturiert, also in einen naturnahen Zustand zurückversetzt. Das bedeutet, dass kein künstlicher Betonbau mehr nötig war, sondern mit aufgeschüttetem Material ein möglichst natürlicher Flussverlauf hergestellt wurde.
Früher wurde die Wurm an vielen Stellen begradigt, hatte also einen sehr geradlinigen Flussverlauf. Heute wurde sie wieder in einen sogenannten mäandrierenden Verlauf gebracht. Das heißt, sie schlängelt sich wie ein natürlicher Fluss durch die Landschaft. Das ist nicht nur besser für Tiere und Pflanzen, sondern hilft auch beim Hochwasserschutz, da das Wasser mehr Platz hat und langsamer fließt.
Im weiteren Verlauf der Exkursion arbeiteten wir in Gruppen und untersuchten verschiedene Aspekte des Flusses. Dazu gehörten zum Beispiel die Durchflussrate, die Vegetation und die Umgebung. Am Ende sollten wir eine Bewertung abgeben, wie gut die Renaturierung an dieser Stelle gelungen ist. Die meisten Gruppen sind mit ihren Untersuchungen zur Note „zwei“ gekommen sind, was auf eine gelungene Maßnahme hinweist.

Die Exkursion hat uns geholfen, das Thema und vor allem die Renaturierungsmaßnahme bei Burg Trips besser zu verstehen und zu sehen, wie wichtig solche Maßnahmen für den Umwelt- und Hochwasserschutz sind. Wer sich selbst ein Bild davon machen möchte, kann sich den renaturierten Abschnitt der Wurm hinter der Realschule bei Burg Trips selbst anschauen. Vielen Dank noch einmal an den WVER für die vielen Eindrücke, die wir sammeln konnten!