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„Wir finden es wichtig, auf dieses Thema aufmerksam zu machen und uns gegen Kinderarbeit einzusetzen.“: Schülerinnen der Klasse 6 berichten über das Ausstellungsprojekt „Schule statt Fabrik“ am Bischöflichen Gymnasium Sankt Ursula

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Datum:
6. März 2026
Von:
Elyana Dreissen, Yasmin Karakaraman und Charlotte Zimmermanns (Schülerredaktion)

Vom 03.02.2026 bis zum 26.02.2026 fand an unserer Schule das Projekt „Schule statt Fabrik“ statt. Es war ein Teil der diesjährigen Sternsingeraktion des Kindermissionswerks. In dieser Zeit haben wir uns intensiv mit dem Thema Kinderarbeit beschäftigt. Zur Vorbereitung schauten die Klassen einen Film über Kinderarbeit. Dadurch konnten wir besser verstehen, wie Kinder in anderen Ländern leben und arbeiten müssen.

Außerdem hatten die Klassen der Jahrgangsstufen 6 und 7 im Unterricht Plakate zu verschiedenen Themen gestaltet, darunter: Kinderarbeit, ausbeuterische Kinderarbeit, Kinderrechte, Frauenrechte und generelle Gerechtigkeit. Diese Plakate wurden anschließend vom 20.02.2026 bis 26.02.2026 in der Aula präsentiert. Besonders beeindruckend war, dass auf mehreren Plakaten QR-Codes abgebildet waren. Durch das Scannen mit den Tablets konnte man sich zusätzliche Informationen oder Erklärungen von Nour und Tazim aus Bangladesch anhören. So wurden die Inhalte nicht nur bildlich, sondern auch digital erlebbar gemacht.

Besuch und Dankesworte

Autorinnen

Passend zur Ausstellung des Kindermissionswerks war auch der Besuch vom Erzbischof Samuel Kleda aus Kamerun. Er kam in unsere Jahrgänge und berichtete über sein Heimatland. Dabei erklärte er uns, wie die Situation für viele Kinder dort ist und warum Bildung so wichtig für ihre Zukunft sein kann. Seine Erzählungen haben uns sehr beeindruckt und zum Nachdenken gebracht.

Das Projekt hat uns gezeigt, dass es nicht allen Kindern auf der Welt so gut geht wie uns. Viele müssen arbeiten, obwohl sie eigentlich zur Schule gehen sollten. Deswegen finden wir es wichtig, auf dieses Thema aufmerksam zu machen und uns gegen Kinderarbeit einzusetzen. Wir haben gelernt, beim Kauf von Produkten genauer hinzuschauen und uns zu fragen, wo und unter welchen Bedingungen sie hergestellt wurden. Zusätzlich hatten wir die Möglichkeit, mitarbeitenden vom Kindermissionswerk Fragen zu stellen.

Wir sind dankbar, dass wir dieses wichtige Projekt an unserer Schule durchführen konnten und hoffen, dass wir dadurch bewusster mit unserem Konsum umgehen. Ein großer Dank geht an Frau Sakowski, die alles zusammen mit Misereor organisiert, geplant und uns einen Einblick in die Welt der Kinderarbeit geschenkt hat. Vielen Dank!

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