Energie und Umwelt

Energie und Umwelt (c) Bischöfliches Gymnasium St. Ursula Geilenkirchen (Ute Haupts)

Der Anfang jeder Entdeckung ist die Neugier

Wird es auf unserer Erde tatsächlich immer wärmer? Können wir Energie nicht einfach aus nachwachsenden Rohstoffen oder Abfall herstellen? Gibt es ein Lebewesen, das Plastikmüll verdauen kann? – Diesen und vielen anderen spannenden Fragen gehen 18 Schülerinnen und Schüler der achten Klassen unserer Schule im Kurs „Energie und Umwelt" auf den Grund – in Anbetracht der Diskussionen um den Kohleausstieg und die Sicherheit im belgischen Kernkraftwerk Tihange ist dies brandaktuell! Kursinhalte wie zum Beispiel „Eingriffe des Menschen in Ökosysteme", „Nachhaltigkeit", „Energiewende" und „Klimawandel" sollen auch im Sinne unseres christlichen Schulprofils ein Bewusstsein dafür schaffen, dass unsere Gesellschaft naturwissenschaftliche Entdeckungen und Innovationen braucht, um den uns geschenkten Planeten nachhaltig zu gestalten und für künftige Generationen lebenswert zu erhalten.

Die fächerübergreifenden Themen „Energie und Umwelt" kommen so intensiv behandelt in den Kernlehrplänen der Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik nicht vor. Die Schülerinnen und Schüler finden im Kurs, der in jeder Woche im Wahlpflichtbereich der Mittelstufe drei Stunden lang unterrichtet wird, Gelegenheit, Fragen zu entwickeln und diese in Experimenten zu erforschen.  Unterstützung erfahren die Schülerinnen und Schüler nicht nur von ihren Lehrerinnen und Lehrern, sondern auch von richtigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Forschungszentrum Jülich, Experten in den Bereichen Energie – Umwelt – Klima. An vier Terminen im Schuljahr dürfen die Nachwuchsforscher „den Großen" bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und im Schülerlabor „JuLab" selbst Laborluft schnuppern. Den Rahmen hierzu bietet ein Kooperationsvertrag zwischen dem „JuLab" und unserer Schule. Die Inhalte des Kurses stehen im Zusammenhang mit den gleichnamigen Forschungsfeldern „Energie“ und „Umwelt“, an denen auch das Forschungszentrum Jülich arbeitet. Die Verknüpfung des schulischen und außerschulischen Lernorts kann auch dazu dienen, Kontakte für ein Praktikum oder eine berufliche Orientierung zu knüpfen.

 

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