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Unter- und Mittelstufe

Die aktuell wieder neu entbrannte Diskussion um die Dauer der Sekundarstufe I an Gymnasien (G8 oder G9?) in Nordrhein-Westfalen zeigt die Verunsicherung und Sorge vieler Eltern im Hinblick auf die schulische Belastbarkeit ihrer Kinder in einer der wichtigsten Phasen der Persönlichkeitsentwicklung.

Unabhängig von dieser Frage kommt es für uns als Lehrerinnen und Lehrer an unserer Schule darauf an, die zur Verfügung stehende Schulzeit für die Kinder so zu gestalten, dass sie ihre Möglichkeiten und Fähigkeiten entdecken und entfalten können, dass ihnen die Schule neben dem Elternhaus einen Bereich der Geborgenheit und Heimat bietet und dass die Eltern sicher sein können, dass ihre Kinder in unserer Schule gut betreut, gefördert und aufgehoben sind.

Daher ist die Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Schule die wichtigste Säule in den gemeinsamen Bemühungen um das Wohl der Schülerinnen und Schüler. Das christliche Profil unserer Schule bietet die Basis für diese Erziehungspartnerschaft, da das christliche Menschenbild die Werteorientierung vorgibt, auf deren Grundlage wir in unserer Schule miteinander umgehen.

Die folgenden Ausführungen sollen den Rahmen beschreiben, wie wir - auch über den Unterricht hinaus - die Schulzeit in der Unter- und Mittelstufe gestalten:

 

Halbtagsschule Plus

Im Rahmen der Umstellungen zu G8 haben wir uns als Schule bewusst für die Schulform der Halbtagsschule entschieden. In unserer Auslegung nennen wir dieses Konzept „Halbtagsschule Plus“.

Diese Entscheidung ist nach reiflicher Diskussion aus verschieden Gründen gefallen. Zunächst ist es aus unserer Sicht besonders wichtig, den Schülerinnen und Schülern nachmittags Freiräume zur individuellen Gestaltung zu gewähren.

Dabei steht für uns im Fokus, dass auch Familien nachmittags die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Beisammensein haben sollen. Zusätzlich möchten wir das Gemeindeleben vor Ort unterstützen, indem wir den Schülerinnen und Schülern Zeit für Sozialkontakte in den Ortschaften und mögliche Vereinsarbeit gewähren.

Überdies kommen viele unserer Schüler aufgrund weiter Anfahrtswege an langen Schulnachmittagen erst spät nach Hause, sodass wir die Anzahl der Tage mit Nachmittagsunterricht minimieren wollten.

Das Konzept sieht im Detail vor, dass die Schüler maximal zwei Schulnachmittage innerhalb einer Woche haben.

Stufe

Stunden je Schultag

Ende des Schultages

Ab 5.Klasse

6

Montag bis Freitag bis 12:55 (6 Stunden)

Ab 6. Klasse

6/8

Montag bis 14:55 (8 Stunden)

Ab 8. Klasse

6/8

Montag und Donnerstag bis 14:55 (8 Stunden)

 

Übergang von der Grundschule zum Gymnasium

Der Wechsel von der Grundschule zum Gymnasium bedeutet für die Kinder viele neue Eindrücke und Erfahrungen. Die Wege zur Schule sind häufig weiter, die Klassenzusammensetzung ändert sich und im Stundenplan finden sich viele neue Fächer, die von unterschiedlichen Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet werden. Unser Unterstufenkoordinator Herr Brandt versucht die Klassen so zusammenzusetzen, dass jedes Kind bereits aus dem Grundschulalter bekannte Freundinnen oder Freunde in der neuen Klasse vorfindet. Andererseits ermöglicht das Zusammenkommen mit bislang unbekannten Mitschülern auch neue Chancen und Perspektiven, vor denen man sich nicht grundsätzlich verschließen sollte.

Um den Übergang von der Grundschule zum Gymnasium zu erleichtern, bieten wir vor den Sommerferien für die Kinder der 4. Klasse einen Kennenlernnachmittag an, zu dem auch ihre Eltern herzlich eingeladen sind. Schüler lernen das künftige Klassenleitungsteam und die neuen Mitschülerinnen und Mitschüler kennen. Den Eltern bieten wir an diesem Nachmittag Gelegenheit zum Austausch untereinander und zu Informationsgesprächen mit der Schulleitung, Vertretern der Elternpflegschaft und des Tutoriums.
In den ersten drei Schultagen des 5. Schuljahres organisieren wir für alle neuen Klassengemeinschaften drei Einführungstage, die die neuen Kassenlehrerinnen und Klassenlehrer gemeinsam mit den neuen Schülerinnen und Schülern gestalten, um die Kinder möglichst schnell in unser Schulleben zu integrieren. Auch der Wandertag in der ersten Schulwoche hat das Ziel, die Klassengemeinschaft zu fördern.
Weitere Fragen, z. B. zur Versetzungsordnung usw., werden in den Klassenpflegschaftsversammlungen jeweils zu Beginn eines Schuljahres erläutert.

 

Lernkonzept

Zur Vorbereitung und Einübung selbstständigen Lernens findet in der Klasse 5 ein fächerübergreifendes Methodentraining statt. In der heutigen Zeit, in der das lebensbegleitende Lernen in der Wissensgesellschaft als Selbstverständlichkeit gilt, ist es die Aufgabe von Schule, für die Entwicklung der Fähigkeiten Sorge zu tragen, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, selbstständig zu lernen. Bereits mit dem Beginn der Klasse 5 vermitteln wir daher unseren Schülerinnen und Schülern das methodische Rüstzeug hierzu, indem die wöchentliche Orientierungsstunde zur Vermittlung und Einübung grundlegender Lernorganisations- und Arbeitstechniken genutzt wird.

Neben der methodischen Basisarbeit in Jahrgangsstufe 5 ist die Förderung des selbstständigen Lernens integrales Element des Unterrichts in allen Jahrgangsstufen, d.h. Methodentraining und Methodenpflege sind systematisch in unterrichtliche Kontexte eingebettet. Das gilt für einfache Arbeits-, Ordnungs-, Recherche-, Berichts- und Gesprächstechniken genauso wie für anspruchsvollere Konstruktions-, Präsentations- und Kooperationsmethoden, - wissenschaftspropädeutisches Arbeiten mit eingeschlossen. Jedes Unterrichtsfach verfügt über einen fachspezifischen Methodensockel und kann bestimmte fachübergreifende Methoden besonders gut vermitteln. Davon profitieren unsere Schülerinnen und Schüler in allen Fächern. Sie nehmen nicht nur neues Wissen auf, sondern bekommen zugleich Einblicke in die Art und Weise, wie Lernprozesse ablaufen. Dadurch werden die Schülerinnen und Schüler kompetenter im Hinblick auf die eigenen Lernstrategien und dies ist eine der wesentlichen Voraussetzungen für selbstständiges Lernen.

In der gesamten Sekundarstufe I bilden jeweils eine Lehrerin und ein Lehrer gemeinsam das Klassenleiterteam. Die Klassenlehrerin und der Klassenlehrer sind für die Kinder wichtige Identifikationspersonen und stets die ersten Ansprechpartner in allen schulischen Fragen.
Wir halten es hierbei für sinnvoll, jeweils die weibliche und männliche Perspektive als Angebot zur Verfügung zu stellen und die beiden Klassenleiter möglichst mit mehreren Wochenstunden in der Klasse einzusetzen.

Mit den Ergänzungsstunden in Deutsch, Mathematik, Englisch und Musik (s. u.) fördern wir sowohl die Kompetenzen in den zentralen Kernfächern als auch im musischen Bereich.

 

Wahl der zweiten Fremdsprache

Im zweiten Halbjahr der Klasse 5 steht für die Schülerinnen und Schüler die Wahl der zweiten Fremdsprache an, die von der sechsten Klasse an unterrichtet wird. Als Wahlmöglichkeiten bieten wir Französisch und Latein an und führen dazu im Laufe der fünften Klasse einen Informationsabend durch.

In der 6. Klasse bleiben die Kinder im gleichen Klassenverband wie in der Stufe 5 und werden nur in der zweiten Fremdsprache klassenübergreifend unterrichtet. Beim Übergang in die 7. Klasse setzen wir die Klassen gemäß der Wahl der zweiten Fremdsprache neu zusammen. Neben den organisatorischen Vorteilen bietet diese Maßnahme die Chance, allen Kindern im Laufe der Sekundarstufe I eine Neuorientierung in einer neuen Klasse mit einem neuen Lehrerteam zu ermöglichen. Diese veränderte Zusammensetzung hat sich in der Vergangenheit als pädagogisch hilfreich erwiesen, denn hierdurch können bereits verfestigte Rollen und Verhaltensweisen aufgebrochen und neue Perspektiven mit neuen Mitschülern gewonnen werden.

 

Wandertage und Klassenfahrten

Zur Stärkung der neuen Klassengemeinschaft führen wir zu Beginn der Klasse 7 eine dreitägige Kennenlernfahrt durch. Diese ist jeweils mit einem religiösen Impuls durch den Informationsbesuch in einem Kloster verbunden. Hiermit versuchen wir an die ehemalige Tradition unserer Ordensschule anzuknüpfen, da diese Lebensform den Schülern nicht mehr durch Ordensfrauen in unserer Schule vermittelt wird. Auch eine Exkursion zum Grab der hl. Ursula in Köln, die im Religionsunterricht der 5. Klassen vorbereitet wird, gehört zum Fahrtenkonzept an unserer Schule.

In der gesamten Sekundarstufe I schließen wir das Schuljahr am vorletzten Schultag mit einem Wandertag ab.

Die Abschlussfahrt für die Sekundarstufe I findet zum Anfang der Stufe 9 vor den Herbstferien statt. Die Ziele dieser Fahrt liegen innerhalb Deutschlands. Die inhaltliche Gestaltung steht dabei – bei aller Berücksichtigung der Freizeitinteressen der Schülerinnen und Schüler- im Kontext unseres Bildungs- und Erziehungsauftrags.

 

Schulgottesdienste

Als katholische Schule ist uns wichtig, dass die Klassen 5 und 6 jeweils einmal pro Woche einen gemeinsamen Gottesdienst in der Kirche in Geilenkirchen feiern. Der Einsatz des Ortspfarrers bietet uns die Möglichkeit, diesen Gottesdienst als Eucharistiefeier zu begehen.

In Klasse 7 feiern die Schülerinnen und Schüler Wortgottesdienste im vierzehntägigen Rhythmus, die die Klassen im Wechsel vorbereiten und gestalten. Für die Jahrgangsstufen 8 bis Q2 finden zu besonderen Gelegenheiten (Schuljahresbeginn, zum Fest der hl. Ursula, vor Weihnachten, in der Fastenzeit und zu Pfingsten) Wort-Gottes-Feiern in der Kirche St. Marien statt.

 

Ergänzungsstunden

Die vom Land NRW zur Verfügung gestellten Ergänzungsstunden verwenden wir in Klasse 5 als zusätzliche Stunde in den Hauptfächern zur besseren Vertiefung des gelernten Unterrichtsstoffs, ebenso in Klasse 6 in der zweiten Fremdsprache. Des Weiteren bieten wir in Klasse 5 eine zusätzliche Musikstunde als Chor an, verbunden mit einer gemeinsamen Aufführung am Ende des 5. Schuljahres. Weitere Ergänzungsstunden werden dazu genutzt, um in der Stufe 8 die Sprachen zu vertiefen und in Stufe 9 eine Stunde mehr für den Mathematikunterricht zu verwenden

 

Förderkonzept

Im Falle zunehmender Gefährdung der Versetzung einer Schülerin oder eines Schülers erstellen die Kolleginnen und Kollegen in den betroffenen Fächern einen auf den Schüler oder die Schülerin abgestimmten Förderplan. Auf dessen Einhaltung achten Eltern, Kinder und Lehrer gemeinsam.

Zusätzlich bieten wir in Klasse 8 und 9 eine Stunde Förderunterricht in den Hauptfächern für Schülerinnen und Schüler an, die in diesen Fächern Schwierigkeiten haben. Die Schule weist den betroffenen Schülerinnen und Schülern nach Absprache der unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrern in der Versetzungskonferenz das Fach zu, in dem sie im Hinblick auf eine Vermeidung der Versetzungsgefährdung am sinnvollsten gefördert werden.

 

Arbeitsgemeinschaften (AGs)

Unsere Schule bietet über den Unterricht hinaus viele Arbeitsgemeinschaften in verschiedenen Bereichen (Musik, Sprachen, Naturwissenschaften, Technik, Sport u. a.) und für unterschiedliche Altersgruppen an. Eine jeweils aktuelle Übersicht über die Arbeitsgemeinschaften finden Sie auf unserer Homepage.

 

Differenzierungsbereich II

Zentrale Bausteine der Beratung in der Mittelstufe sind die Informationsveranstaltung für die Schülerinnen und Schüler sowie der Informationsabend für die Eltern der siebten Klassen zu den Wahlen im Differenzierungsbereich II.

Bei beiden Veranstaltungen wird zunächst insbesondere die Sprachenfolge mit den Konsequenzen dieser Wahlen für die Sprachenfolge in der Oberstufe erläutert. Außerdem stellen alle Kurslehrer ihre jeweiligen Kurse vor. Die Schülerinnen und Schüler können aus den angebotenen Fächern Latein, Französisch, Informatik, Naturwissenschaften, Astronomie, Sozialwissenschaften ein Fach zusätzlich zu den anderen Fächern des Stundenplans auswählen.
Die Wahl eines dieser Fächer kann als Vorstufe für die Fächerwahlen in der Oberstufe angesehen werden. Weitere Informationen dazu entnehmen Sie bitte unserer Homepage unter der Rubrik Unterricht-WP II.

 

Fremdsprachenkonzept

Für alle Schülerinnen und Schüler der Fremdsprachenkurse bieten wir Austauschprogramme an. Nähere Auskünfte zu diesen Programmen geben Ihnen gerne die Fremdsprachenlehrer.

Bezüglich eines Auslandsaufenthalts in der Jahrgangstufe 10 gibt es für die Klassen 8 in der Regel einen gesonderten Informationsabend. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer Homepage.

 

Berufsberatung

Ein wichtiger Baustein ist die Berufsberatung in der Mittelstufe. Wir arbeiten dabei mit den Stichworten „abschluss- und anschlussorientiert“.

Das Abitur ist für unsere Schülerinnen und Schüler ein Meilenstein, aber kein Schlusspunkt. Der weitere Lebensweg erweist sich als zunehmend verzweigter: direkt studieren, dual studieren oder vorher noch eine weitere schulische Ausbildung, erst einmal jobben, ein Praktikum oder ein Auslandsaufenthalt absolvieren?

Ist die Entscheidung für ein Studium gefallen, müssen sich die Schülerinnen und Schüler zwischen ca. 16000 Studiengängen allein an deutschen Hochschulen entscheiden. Die Schülerinnen und Schüler wollen und müssen diese Entscheidung über ihren weiteren Lebensweg viel selbstständiger treffen als die Entscheidungen im Verlauf ihrer Schullaufbahn. Der Überfluss an Informationsmöglichkeiten macht den Entscheidungsprozess nicht leichter.

Unser Programm zur Studienwahl und Berufsorientierung beginnt in Klasse 7 und setzt sich bis zum Abitur fort:

Klasse 7 :         Teilnahme am Girls’ bzw. Boys’ Day

Klasse 8 :         Teilnahme am Girls’ bzw. Boys’ Day

Klasse 9 :         Teilnahme am Girls’ bzw. Boys’ Day;

Besuch der Studien und Berufsinformationsmesse „Be Future“ auf unserem Schulgelände

In Kasse 9 besprechen die Fachkolleginnen und Kollegen im Fach Politik zu Beginn des Schuljahres ausführlich das Thema der Berufsvorbereitung. Zusätzlich wird im ersten Halbjahr dieser Stufe in den Fächern Deutsch, Englisch und Französisch die Erstellung von Lebensläufen für Bewerbungen geübt. Abgerundet werden diese Schritte zur Berufsvorbereitung durch eine vierstündige Informationsveranstaltung durch einen Vertreter des Arbeitsamtes, der zum Ende des ersten Halbjahres unsere Schule besucht und den Schülerinnen und Schülern weitergehende Informationen zur Berufsberatung liefert.

 

Studien und Berufswahlmesse “Be Future”

Seit 2008 ist das Bischöfliche Gymnasium St. Ursula Mitorganisator der Studien- und Berufswahlmesse „Be Future“, die mit über 40 teilnehmenden Firmen und Institutionen mittlerweile eine der größten Informationsplattformen dieser Art in der Region ist. Bei der Messe stehen unseren und schulfremden Schülerinnen und Schülern zahlreiche Fachleute aus unterschiedlichen Branchen und Bereichen zum persönlichen Gespräch zur Verfügung. Wir sind über die Vielfalt des Informationsangebotes aus dem In-und Ausland sehr erfreut. Neben 20 Ausstellern mit dem Schwerpunkt Studium befinden sich 25 Firmen und Institutionen mit den Schwerpunkten „duales Studium“ und/oder einer klassischen Berufsausbildung unter den Ausstellern.

 

Laufbahnberatung in der Mittelstufe

Die Mittelstufe umfasst die Klassen 7-9.

Wenn die Schülerinnen und Schüler die Klassen 5 und 6 erfolgreich bewältigt haben, ist es das wesentliche Ziel der weiteren Schullaufbahn, dass die Schülerinnen und Schüler sich den wachsenden schulischen Anforderungen stellen und in einem erweiterten Fächerangebot individuelle Interessensschwerpunkte entdecken. Gerade in dieser Umbruchphase der Persönlichkeitsentwicklung wird die Schule im Hinblick auf die sich verändernden Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler gezielte Hilfestellungen geben.

Falls bei Schülerinnen und Schülern die Versetzung gefährdet ist, sind frühzeitige Gespräche mit ihnen und den Eltern notwendig. Im engen Kontakt zwischen Eltern und Schule sollten in diesem Zusammenhang alle Maßnahmen beraten und umgesetzt werden, die dazu beitragen können, das Klassenziel zu erreichen.
Beratungen zum Hauptschulabschluss nach Klasse 9 und der weiteren Laufbahn spielen wegen der sehr geringen zahlenmäßigen Bedeutung eine untergeordnete Rolle. Diesbezügliche Fragen werden daher von den Klassenlehrern und der Mittelstufenkoordinatorin individuell geklärt. Den mittleren Schulabschluss erwerben die Schülerinnen und Schüler erst am Ende der Stufe 10 (Einführungsphase), also am Ende des ersten Jahres der Oberstufe.

Im Laufe des zweiten Schulhalbjahres der Stufe 9 findet eine Informationsveranstaltung zur Wahl der Fächer in der Oberstufe statt, die der Oberstufenkoordinator und die zukünftigen Beratungslehrer dieser Stufe durchführen.

 

Zusammenarbeit bei Problemfällen und Kontakt

Bezüglich der Schülerinnen und Schüler, die Probleme im schulischen oder persönlichen Bereich haben, stehen die Klassenlehrer und die Koordinatoren stets in engem Kontakt mit den Eltern. Ziel ist es dabei, die Probleme gemeinsam durch frühzeitige Gespräche und Vereinbarungen zu lösen.

Zur Hilfe bei persönlichen Problemen steht außerdem unser Schulseelsorger zur Verfügung. Darüber hinaus haben wir vielfältige Kontakte zu psychologischen Beratungsstellen und helfen auch in den Fällen, in denen eine psychologische Betreuung notwendig ist.

Für weitere Fragen stehen Ihnen Herr Brandt als Unterstufenkoordinator sowie Frau Paulus als Mittelstufenkoordinatorin gerne zur Verfügung.